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Der Ostfriesisch-Papenburger-Ausbildungsverbund ist mit seinen Mitgliedsunternehmen Akkermann Transporte GmbH aus Moormerland, Bunte Spedition GmbH aus Papenburg, Spedition Weets GmbH aus Emden und Spedition Janssen OHG aus Norden Deutschlands beste Ausbildungsinitiative 2023. Die Initiative wurde am Montag, den 6. November, im Bundeswirtschaftsministerium mit dem „Ausbildungs-Ass“-Preis ausgezeichnet. Die Experten-Jury überzeugte der Betrieb mit ihrem kreativen Ausbildungskonzept.

Die Ausbildung im Ostfriesisch-Papenburger-Ausbildungsverbund vernetzt Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung mit Berufskraftfahrern und Fachkräfte für Lagerlogistik. Dazu werden branchenübergreifend regelmäßig mehrwöchige Austauschtermine angeboten, damit die Auszubildenden möglichst alle Facetten der Logistik kennenlernen. Auch gemeinsame Schulungen und Prüfungsvorbereitungen sind Teil des Ausbildungsprozesses. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz werden das Zusammenspiel und die Zusammengehörigkeit der einzelnen Berufe gesteigert, was für die spätere berufliche Weiterentwicklung besonders wichtig ist. Logistik funktioniert nur im Team. Jeder muss wissen, was die anderen machen.

Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Michael Kellner, würdigte die ausgezeichneten Unternehmen: "Zur Bewältigung des Fachkräftebedarfs in Deutschland sind viele Stellschrauben zu drehen, die Ausbildung aber bleibt der zentrale Hebel, um die Fachkräfte von morgen zu gewinnen. Die diesjährigen Preisträger des Ausbildungs-Ass zeigen eindrucksvoll, wie junge Menschen durch moderne Ausbildungskonzepte abgeholt, in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert und fit für eine immer enger vernetzte Arbeitswelt gemacht werden können. Die Ausbildungsbetriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten damit wichtige Pilotarbeit, um die duale Ausbildung in die Zukunft zu führen und sind nicht zuletzt Aushängeschild für eine duale Ausbildung, die gleichwertig neben der akademischen steht."

Der Fachkräftemangel infolge des demographischen Wandels zählt zu den größten Herausforderungen für deutsche Unternehmen. Junge Menschen müssen für die Berufsausbildung begeistert werden. Bei der Entscheidung für eine duale Berufsausbildung ist der Generation Z dabei neben finanziellen Anreizen eine moderne Ausrichtung der Lehr- und Lernkonzepte am wichtigsten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) unter jungen Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren, die anlässlich der Preisverleihung zum Ausbildungs-Ass in Berlin erstmals präsentiert wurde. Zugleich zeigen die Studienergebnisse, dass die Diskrepanz zwischen der Erwartungshaltung einerseits und der erlebten Realität durch Auszubildende andererseits gerade beim Wunsch nach einer modernen Ausrichtung der Ausbildung besonders hoch ist. Insbesondere für Unternehmen die nicht mit einem hohen Gehalt punkten können wird es daher immer wichtiger, moderne Lehrkonzepte zu etablieren, um bei der Gen Z zu punkten.

Der WJD-Bundesvorsitzende, Tobias Hocke (30), fühlt sich durch die Umfrageergebnisse anlässlich der Preisverleihung in der Arbeit der Wirtschaftsjunioren bestärkt: „Die Ergebnisse zeigen den enormen Wert der Best Practices innovativer Ausbildungskonzepte, die wir mit der Auszeichnung zum ‚Ausbildungs-Ass« prämieren“, so Hocke. „In Zeiten vieler unbesetzter Lehrstellen ist es wichtiger denn je, sich an die junge Zielgruppe anzupassen und den Ausbildungsprozess modern zu gestalten. Wir unterstützen Betriebe bei dieser Transformation und fördern mit unserem Netzwerk bundesweit kreative Ideen zur Gewinnung der Fachkräfte von morgen.“

Das „Ausbildungs-Ass“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Verliehen wird das „Ausbildungs-Ass“ von den Wirtschaftsjunioren Deutschland, gemeinsam mit der INTER Versicherungsgruppe, den Junioren des Handwerks und dem handwerk magazin. Der Preis kürt jedes Jahr die kreativsten Ausbildungskonzepte Deutschlands und ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.


Foto: WJD/Christian Schneider